KI-Recht

Welche Daten dürfen Mitarbeiter in KI-Systeme eingeben?

4 Min. Lesezeit

Die Eingabe von Daten in KI-Systeme ist der häufigste Anlass für rechtliche Probleme. Eine klare Orientierung, was erlaubt ist und was nicht, gehört deshalb in jedes Unternehmen, das KI einsetzt.

Kritische Datenkategorien

Besondere Vorsicht ist bei folgenden Inhalten geboten:

  • Personenbezogene Daten von Kunden, Bewerbern oder Mitarbeitern
  • Besonders sensible Daten, etwa Gesundheitsdaten
  • Geschäftsgeheimnisse und vertrauliche Interna
  • Fremde Inhalte, an denen Dritte Rechte halten

Faustregel für den Alltag

Als Orientierung gilt: Was nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, gehört nur dann in ein KI-System, wenn geklärt ist, wie der Anbieter mit den Daten umgeht und eine Rechtsgrundlage besteht. Im Zweifel sollten Inhalte anonymisiert oder ganz weggelassen werden.

Rolle des Anbieters

Entscheidend ist auch, ob eine geschäftliche Variante mit entsprechenden vertraglichen Zusagen genutzt wird oder ein frei zugängliches Tool. Beides unterscheidet sich erheblich im Datenschutzniveau.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Für eine auf Ihre Situation zugeschnittene Einschätzung sprechen Sie mich gerne an.

Fragen zu diesem Thema?

Gerne bespreche ich mit Ihnen, was der Sachverhalt konkret für Ihr Unternehmen bedeutet – klar, verständlich und auf den Punkt.

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