KI-Recht

ChatGPT im Unternehmen: Welche rechtlichen Risiken bestehen?

5 Min. Lesezeit

Generative KI-Werkzeuge wie ChatGPT sind in vielen Unternehmen längst im Einsatz – oft, ohne dass klare Regeln bestehen. Das birgt Risiken, die von Datenschutzverstößen bis zu vertraglichen Problemen reichen. Ein bewusster Umgang schützt das Unternehmen und seine Mitarbeiter.

Datenschutz

Werden personenbezogene Daten in ein externes KI-System eingegeben, ist das eine Verarbeitung im Sinne der DSGVO. Ohne Rechtsgrundlage und ohne Klarheit darüber, wo und wie die Daten verarbeitet werden, drohen Verstöße. Besonders sensibel sind Kundendaten, Bewerberdaten und Gesundheitsdaten.

Geschäftsgeheimnisse und Vertraulichkeit

Wer vertrauliche Informationen in ein öffentliches Tool eingibt, riskiert, dass diese den geschützten Bereich verlassen. Das kann vertragliche Geheimhaltungspflichten verletzen und den Schutz als Geschäftsgeheimnis gefährden. Interne Vorgaben sollten klar regeln, welche Inhalte nicht eingegeben werden dürfen.

Urheberrecht und Haftung

KI-Ausgaben können fremde Rechte berühren oder inhaltlich falsch sein. Wer sie ungeprüft übernimmt, haftet unter Umständen selbst. Ergebnisse sollten deshalb immer fachlich kontrolliert werden, bevor sie nach außen verwendet werden.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Für eine auf Ihre Situation zugeschnittene Einschätzung sprechen Sie mich gerne an.

Fragen zu diesem Thema?

Gerne bespreche ich mit Ihnen, was der Sachverhalt konkret für Ihr Unternehmen bedeutet – klar, verständlich und auf den Punkt.

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